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Aktuelles

07.04.2018: Ansturm zum Start in den Frühling

Unsere Zähler kamen bis 111, als der Pulk fröhlicher Radler die erste Engstelle passierte. Das sonnige Wetter bescherte der Eröffnungstour des diesjährigen Programms einen gewaltigen Ansturm.

Vom Saxoniabrunnen verließen wir das Stadtzentrum über Reitbahn- und Annenstraße - dass die Annenstraße für den Radverkehr entgegen der Einbahn geöffnet ist, war noch nicht jedem Teilnehmer bekannt.

Im Stadtpark staunten die Spaziergänger über das inzwischen langgezogene Feld, das von unseren erfahrenen Tourenleitern über Jahnsdorf, Neukirchen und Mittelbach weiter zur Pelzmühle und wieder in die Chemnitzer Innenstadt zurückgeführt wurde.

Weitere Touren kann man dem Tourenprogramm entnehmen - entweder hier als PDF zum Download oder als gedrucktes Heft in unserer Geschäftsstelle oder an vielen weiteren Orten in der Stadt.

Schon am nächsten Samstag, den 14. 4., freut sich Frank Scheibe über Teilnehmer, die mit ihm ca. 30 km kreuz und quer durch Chemnitz radeln. Treff ist um 13.00 Uhr am Falkeplatz.

27.01.2018: Radtouren des Schlossbergmuseums

Für Kultur- und Geschichtsinteressierte bietet das Schlossbergmuseum Radtouren im Rahmen des Programmes „Heimat der Heiligen” an:
Samstag, 26. Mai 2018: Radtour Verschollen im Auenland
Samstag, 25. August 2018: Radtour Chemnitz-Zwickau

Weitere Infos: [schlossbergmuseum.de]

19.12.2017: Hochschalten statt Ausbremsen

Antrag “Für eine aktive Radverkehrspolitik in Sachsen - Hochschalten statt Ausbremsen”

Am 12.12. hat die GRÜNE Fraktion diesen Antrag (Drs. 6/11535) eingereicht. Das Potenzial des Radverkehrs in Sachsen ist nicht ausgeschöpft. Dafür gibt es viele Gründe. Das Fahrrad als Verkehrsmittel wird in Politik und Verwaltung häufig noch unterschätzt. Andere Verkehrsträger v.a. das Auto genießen bei politischen Entscheidungen oft Vorrang. Vernünftige, wettergeschützte sowie diebstahl- und vandalismussichere Fahrradabstellmöglichkeiten sind eher die Ausnahme als die Regel. Teilweise schreckt auch die Qualität vorhandener Radverkehrsanlagen ab. Aufgrund des starken Autoverkehrs in Städten und fehlender Radverkehrsinfrastruktur fühlen sich Radfahrende oft unsicher. Das vorhandene Fahrrad wird von vielen Menschen gerade im Alltagsverkehr daher kaum genutzt.

Radverkehrspolitik genießt in anderen Bundesländern durchaus einen höheren Stellenwert als in Sachsen. Einige Länder betreiben schon seit Jahren eine aktive und engagierte Fahrradförderung und konnten dadurch den Radverkehrsanteil deutlich erhöhen. Ziel sollte es sein, den Anteil der in Sachsen mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege bis 2025 auf 20 Prozent zu erhöhen. Der GRÜNE Antrag &bdquo:Für eine aktive Radverkehrspolitik in Sachsen - Hochschalten statt Ausbremsen” soll Sachsen auf den Weg zum Fahrradland führen.

Redebeitrag der Abgeordneten Katja Meier zum Thema, 65. Sitzung des 6. Sächsischen Landtags am 14.12.2017: http://gruenlink.de/1eg4

Carsten Enders

12.12.2017: Schließzeit zum Jahreswechsel

Unsere Geschäftsstelle bleibt ab/am 21.12.17 bis einschließlich 04.01.2018 geschlossen.

26.10.2017: Fußverkehrsstrategien

Der FUSS e.V. (Fachverband Fußverkehr Deutschland) besuchte in seinem Projekt „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)” fünf Modellstädte, darunter auch Chemnitz. Das Fazit der Workshops ist jetzt online. Es ist sehr spannend, Chemnitzer Straßen und Einrichtungen aus dem Fokus der Fußgänger zu betrachten.

Umfangreiche und gut bebilderte Fußverkehrschecks begründen ein Fazit, in den sowohl die die neuenstandenen Leitsysteme für blinde Menschen oder die Reorganisations des Straßenbahnnetzes gewürdigt werden, aber auch unklare Wegeführungen, schadhafte Oberflächen und Treppen, mangelhafte Wegweisung und fehlende Kinderspielplätze benannt werden. Hinzu kommen problematische Wartezeiten an Ampeln, Verschwenkungen der Fußwege an Kreuzungen, überdimensionierte Schilderbrücken für den Autoverkehr und einiges mehr.

Die Empfehlungen aus diesen Defiziten sollten dringend in die Verkehrspolitik der Stadt Eingang finden - letztendlich profitieren wir alle davon, direkt oder indirekt.

15.10.2017: Der Deutsch-deutsche Radweg

Der ADFC Chemnitz und Fahrrad XXL Chemnitz laden ein!
zum Vortrag von Michael Cramer

Für nahezu ein halbes Jahrhundert teilte der Eiserne Vorhang Europa in Ost und West Entlang des ehemaligen Grenzstreifens wurde auf über 10.000 Kilometern der „Europa-Radweg Eiserner Vorhang” geschaffen, der die Geschichte der Teilung erfahrbar macht. Etwa 1.400 Kilometer entfallen auf den deutschen Teil des Weges. Er ist wie kein anderer europäischer Abschnitt gesäumt von vielen Erinnerungsstätten, Gedenksteinen und erhaltenen Grenzeinrichtungen. Warnschilder, Zaunreste und Grenztürme erinnern immer wieder an die Zeit de Kalten Krieges. Sehenswerte Grenzlandmuseen beschreiben das Leben in der Sperrzone, erzählen Fluchtgeschichten und vom Alltag de Grenzsoldaten. Der Deutsch-Deutsche Radweg ist eine Erinnerungslandschaft und ein lebendiges Denkmal der Wiedervereinigung.

Michael Cramer war von 1989 bis 2004 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und ist seitdem Europaabgeordneter für Bündnis90/Die Grünen. Er ist der Initiator vom „Berliner Mauer-Radweg” und vom „Europa-Radweg Eiserner Vorhang”. Seit vielen Jahren setzt er sich für die Förderu g dieser Projekte ein. An diesem Abend stellt er uns den deutsch-deutschen Abschnitt des Weges mit Bildern und Anekdoten aus dem Grenzland vor.

Wo: Fahrrad XXL Emporon, An der Markthalle 1, 09111 Chemnitz
Wann: 19.10.2017, 19 Uhr (Ausnahmsweise mal an einem Donnerstag!)
Eintritt: frei

Verlosung von drei Sachpreisen mit freundlicher Unterstützung der Fa. Röckl

Michael Cramer

19.05.2017: Fahrradklimatest 2016 - die Ergebnisse sind da!

Für eine schnelle Information hilft die interaktive Karte unter www.fahrradklima-test.de.

Zunächst einmal Dank an alle, die sich beteiligt haben und damit helfen, ein Stimmungsbild zu schaffen. Insbesondere auch in kleineren Städten wie Limbach-Oberfrohna verdient dieses Engagement der 60 Teilnehmer Anerkennung!

In Chemnitz bietet die Auswertung wenig Überraschungen. Die schlechte Führung an Baustellen - insbesondere die Großbaustelle des Chemnitzer Modells - zieht den Gesamteindruck ebenso nach unten wie der Widerspruch zwischen dem Vorhaben, Radwege schneefrei zu halten und dem tatsächlichen Winterdienst der vergangenen Saison. Auch die sehr schlecht abgestimmten Ampelschaltungen sind in den Tabellen deutlich auszumachen.

Auf der anderen Seite wissen es die Radfahrer zu schätzen, dass man das Rad in Bus und Bahn mitnehmen kann, und auch die Umgestaltung des Stadtzentrums findet Beifall. Die Aktivitäten seitens der Stadt (erinnert sei nur an die Öffnung vieler Einbahnstraßen in Gegenrichtung) wird durchaus wahrgenommen und honoriert.

Durchaus kritisch sehen es die Radfahrer, wie Medien über Unfälle und Fehlverhalten berichten und dabei ein eher schiefes Bild der Radfahrsituation vermitteln.

Das Wichtigste bleibt aber: In Chemnitz wird radgefahren. Und es sind so viele Radfahrer, dass immerhin 527 von denen, die von dieser Umfrage erfuhren, sich auch die Zeit nahmen, über die zahlreichen Fragen nachzudenken und das Formular auszufüllen.

14.05.2017: Das Fahrrad zur Museumsnacht

Am 20. Mai 2017 gibt es von 18 bis 1 Uhr die Chemnitzer Museumsnacht

Freunde des Fahrrades künnen sich im Museum für sächsische Fahrzeuge e.V. in der Zwickauer Straße 77 um 18.00, 20.00 und 22.00 Uhr eine Fahrradmodenschau „Fahrradbekleidung im Wandel der Zeit” ansehen. 19.00 und 20.00 Uhr stellt Ludwig Karsch in einem Ausstellungsrundgang Fahrradkonstruktionen vor.

Und wer die zahlreichen Ziele der Museumsnacht gleich per Rad ansteuert, macht sich vom Takt der Shuttle-Busse und Bahnen unabhängig.